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Geschichte der KG Gressberger von 1947 - 1997 Teil I 

50 Jahre KG Greesberger von 1947 e.V. Kommern
Obwohl Karneval in Kommern schon in der Mitte des letzten Jahrhunderts gefeiert wurde, musste er nach den schrecklichen Jahren des zweiten Weltkrieges wie in so vielen Orten des Rheinlandes neu belebt werden.
Die Grausamkeiten des Krieges, die Ungewissheit über den Verbleib so mancher Familienangehörigen, Hunger, Not usw. gaben kaum Anlass, sich einmal so richtig zu freuen. So blieb es kaum aus, als sich zwei Jahre nach Ende des Krieges in der Gaststätte Kreuder in Kommern einige Männer trafen, die die tolle Idee hatten, ein Karnevalsgesellschaft zu gründen.

Chronisten wie Heinz Müller, dessen Aufzeichnungen über 40 Jahre KG Greesberger hier auszugsweise wiedergegeben sind, berichten, dass gerade das Jahr 1947 ein Jahr war, in dem besonders viele Karnevalsgesellschaften gegründet wurden.

 

Unter den Männern bei Kreuder war auch der Bürgermeister der Gemeinde Kommern, Peter Görgen. 1862, als man in Kommern zum ersten Male den Versuch machte, Karneval feiern zu wollen, machte der damalige Bürgermeister „Wohlgeboren" Beyenburg noch die größten Schwierigkeiten. Anstand, Sitte und Moral standen zur Debatte.

So ändern sich die Zeiten!  


Gründung 1947 bis 1949

Jetzt hilft selbst der Bürgermeister in Teamarbeit mit Heinrich Weiler, Heinz Bierwert, Franz Kreuder und Willy Hubor mit, eine neue Gesellschaft zu gründen, um heimatliche Mundart, heimatliche Eigenart und die Kameradschaft unter den Mitgliedern zu pflegen. Und diese Gesellschaft nennt sich KG Greesberger. Am 11. Dezember findet eine vorläufige Gründungsversammlung statt Bürgermeister Görgen lässt es sich nicht nehmen, diese Gründungsversammlung der Greesberger zu leiten. > mehr  


Woher leitet sich der Name Greesberger ab?

Mancher wird sich beim Lesen fragen, woher gerade der Name Greesberger stammt. Der Griesberg ist ein Höhenzug, der sich von Südwesten nach Nordosten auf dem rechten Bleibachufer erstreckt. Die höchste Erhebung ist die Altusknipp mit 375,4m. Das Wort Gries bedeutet Sand. „Der Griesberg" ist ein aus Sand aufgebauter Höhenzug. Auf dem Griesberg wurde zwischen 1807 und 1883 Bleierzbergbau betrieben, der zwei Tagebaue, Schachtreste und Stollen hinterließ. In diesen stillgelegten Schachtresten suchten in den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges viele Kommerner Schutz. Somit waren oder sind die Kommerner also echte Greesberger. > mehr  


1950 - 1960

In den folgenden Jahren ändert sich nichts an den Erfolgen der Greesberger. Die Sitzungen sind erste Sahne, die Säle sind voll und die Harmonie im Verein ist spitze. Selbst einen Prinzen muß man in der Session 1949/50 nicht suchen, sondern ihn mittels Los bestimmen. Willi Braun verliert und Josef Wildenberg wird Prinz.
Später im Oktober 1950 wird Josef Wildenberg auch Schriftführer der KG.
Zitat aus dem Protokoll der Mitgliederversammlung vom 8.10.50: "Der bisherige Schriftführer legte sein Amt nieder wegen Mangels an Tinte. Wenn Jean Wolf auch als Ersatz genügend Farbwaren hat, so kam man doch seinem Wunsche nach und wählte an seine Stelle Josef Wildenberg." > mehr
  


1961 - 1970

Im Jahre 1963 werden die Aufzeichnungen durch den damaligen Schriftführer Heinz Schleier fortgesetzt.
Die Sitzungen, die vorher stärker von auswärtigen Kräften bestritten wurden, werden nun wieder mehr durch einheimische Kräfte gestaltet. In der Session 63/64 findet eine Sitzung statt, dazu kommt am Karnevalssonntag ein Kinderzug. Die Schule in Kommern unter Schulleiter Spiertz ist dabei sehr aktiv. Die Sitzung am 01. Februar 64 war wiederum ein voller Erfolg. Garanten dafür waren Kräfte wie Präsident Peter Balg, die Kommerner Tanzgarde, der Dirigent des Männergesangvereins Röttgen, Heinz Schmitz, Willi Braun, Walter Schumacher, Heinz Peter Schmickler, Josef Huck, Berni Krings und Heinz Dembski.> mehr
  

 
 

 

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